
Sternbilder & Himmelsmythen:
griechische Sagen neu erzählt, ergänzt durch aktuelle astronomische Fakten
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In diesem Buch erzähle ich Fakten zu allen Sternbildern und was wirklich hinter den klassischen Konstellationen steckt – dramatische Mythen, göttliche Eifersucht und überraschende Sternengeschichten.
Durch den Himmel führt Herakles persönlich.

Ausgaben:
Buchhandel:
Softcover, teilw. farbige Abbildungen 19,90 €
Hardcover, teilw. farbige Abbildungen 23,90 €
(Hinweis: Tredition garantiert leider nicht, dass die Abbildungen tatsächlich farbig sind, obwohl in meinem Druckpreis inkludiert.
Was ich davon halte, lässt sich denken.)
Exklusiv über Amazon:
Softcover, durchgehend farbig 26,90 €
Sonderedition
bei mir und ausgewählten Buchhändlern:
Softcover, Bilderdruckpapier,
durchgehend farbig 29,90 €
auch ideal zum Verschenken
Klappentext:
Sternbilder, Mythen und Astronomie –
der sachlich fundierte und unterhaltsame Guide für den Nachthimmel
Ein einzigartiger Himmelsführer mit allen 88 Sternbildern, Sternkarten, Beobachtungstipps und antiken Mythen – fundiert erklärt, literarisch erzählt.
Den mythischen Teil übernimmt niemand Geringerer als der stärkste Held der Antike.
Nach zwölf Heldentaten, einem Löwenfell und einer rachsüchtigen Göttin widmet sich Herakles endlich den wirklich wichtigen Dingen: den Sternbildern der Antike.
Mit göttlichem Humor und einem Augenzwinkern kommentiert er die klassischen Sagen von Zeus’ Liebschaften bis zu himmlischen Eifersuchtsdramen.
Ob Orion, Perseus oder Rabe – wer könnte ihre Mythen lebendiger erzählen als ein Halbgott, der sie miterlebt hat?
Der astronomische Teil liefert klar strukturierte und anschaulich erklärte Fakten:
• Alle 88 offiziell von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) anerkannten Sternbilder
• Eine Doppelseite für jedes Sternbild mit Sternkarten, Fakten und Deep-Sky-Objekten
• Beobachtungstipps für jede Jahreszeit und ein kompaktes Glossar
Im Sagenteil beleuchtet Herakles die überlieferten Mythen zu den antiken Sternenkonstellationen, mal humorvoll, mal dramatisch.
Ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Begleiter für alle, die sich für Sternbilder, Himmelsbeobachtung und Mythologie begeistern.

Warum dieses Buch anders ist
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Kein trockenes Sachbuch
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Keine komplizierten Texte
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Sondern:
→ Geschichten, die man wirklich lesen will
Herakles:
»Ich habe gegen Monster gekämpft – und jetzt erkläre ich euch den Himmel. Nicht ganz freiwillig.«
Sabine Reifenstahl:
»Wer würde sich besser eignen, als jemand, der dabei war?«

Für wen ist das Buch?
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Für jeden, der mehr über Sternbilder erfahren möchte: kompakt und übersichtlich
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Auch für Einsteiger ohne Vorwissen
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Für Mythologie-Fans
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Für Menschen, die beim Blick in den Himmel mehr sehen wollen
Teste dein Wissen:
Ich habe Herakles gezwickt … Wer bin ich?
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Erste Einblicke in die Farbedition
Sachteil


Bildnachweis: Moderne Sternbildkarten
Quelle: https://astro4edu.org/resources/search/
Original: IAU/Sky & Telescope
Adaptation: IAU Office of Astronomy for Education
Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Hinweis: Die Festlegung der Sternbilder durch die IAU im Jahr 1922 bezieht sich ausschließlich auf die Grenzen der Sternbilder und explizit nicht auf die Verbindungslinien zwischen den Sternen. Die Ausführung der Sternbildlinien in den IAU-Sternbildgrafiken ist eine von mehreren Interpretationsmöglichkeiten und keine offizielle Darstellung.
Mythenteil


Lesen Sie die Verbindung zwischen Sternen und Mythen,
Lichtpunkten und Legenden.
Leseprobe: Der Rabe
Ihr kennt schon die Geschichte vom verfressenen Raben, dem Becher und der ewigen Trockenheit. Wie so oft bei diesen Götterdramen gibt es eine zweite Version. Und die ist deutlich dunkler, wortwörtlich. Und furchtbar tragisch, also anschnallen, bitte. Es geht um Liebe, Verrat und einen wütenden Gott mit Sonnenkranz.
Im Zentrum der Sache: Apollon, der Leuchtende. Der Pfeile-schießende Schönling, Gott der Musik, der Dichtkunst – und offenbar auch der launischen Eifersucht.
Er war schwer verliebt in eine Frau namens Koronis. Sterblich, wunderschön und einsam, denn Götter sind viel unterwegs. Statt sich einfach Zeit zu nehmen, setzte er zur Überwachung seiner Herzensdame einen Spion ein, seinen heiligen Raben, damals noch weiß. Schneeweiß. Rein. Unschuldig. Ein richtig eleganter Himmelsvogel, stolz wie ein Schwan und doppelt so neugierig.
Der Rabe flog los, hockte sich auf irgendeinen dorischen Fenstersims und spähte durchs Schlafzimmer. Und was entdeckte er?
Koronis mit männlichem Besuch, König Ischys. Nicht göttlich, aber sehr überzeugend. Was hatte er, das Apollon nicht bieten konnte? Menschlichkeit? Außerdem wohl Zeit für seine Geliebte.
Ohne Verzögerung flatterte der Rabe zu seinem Herrn und meldete: »Ein Mann liegt bei Koronis, sie reden nicht nur, die beiden …«
Apollon brauste zornig auf, nicht das kalte Grollen eines Gewitters, sondern die sengende Hitze der Sonne selbst. Erbost raste er zur Erde, fand das Paar und tötete es mit seinen Pfeilen. Ohne Zögern oder Nachdenken, ein Zornesausbruch, bei dem er vergaß, dass Koronis sein Kind erwartete. Als der Unsterbliche zur Besinnung kam und seine Tat realisierte, war es zu spät für Reue, doch nicht für Drama. In letzter Sekunde rettete er das ungeborene Kind aus dem brennenden Leib. Klingt brutal, war es auch. Eben diese olympischen Katastrophen, vollkommen übertrieben und tragisch unnötig, wie so oft bei den Göttern. Den weinenden Jungen übergab er dem weisen Cheiron, damit er ihn aufzog. Wem sonst? Ihr kennt den Kleinen schon, kein Geringerer als Asklepios, Gott der Heilkunst, Sternbild Schlangenträger. Sein Leben begann so dramatisch, wie es enden sollte - mit Feuer und göttlichem Zorn.
Bleiben wir beim Raben. Der wartete noch auf seine Belohnung. Stattdessen traf ihn Apollons Fluch wie ein Blitz. »Du hast die Wahrheit gesagt«, zischte der Gott. »Aber manche Wahrheiten sind zu bitter für diese Welt. Zur Strafe sollst du und alle deine Nachkommen schwarz sein, dunkel wie die Nachricht, die du überbracht hast.« Logik bei Göttern? Fehlanzeige! Selbstreflexion? Schön wärs.
Das weiße Gefieder färbte sich tiefschwarz. Kein eleganter Schneevogel mehr, sondern düsterer Omenvogel, Todesbote, Unglücksrabe, Pechbringer de luxe.
Später, als Apollon den Raben an den Himmel setzte, geschah das nicht zur Ehrung, es diente als Warnung.
Dort hängt er nun, zwischen Becher und Hydra, und kann den Durst nach Vergebung nie stillen.
Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, hätte der Vogel geschwiegen oder seinem Herrn eine Lüge aufgetischt? Für Apollon gäbe es weniger zu bereuen, Koronis hätte überlebt und der Rabe wäre blütenweiß geblieben. Sein nachtfarbenes Federkleid mahnt an die Tatsache, dass einige Wahrheiten zu schwer sind für diese Welt. Was die Geschichte noch lehrt? Boten lebten schon immer gefährlich, Götter und Eifersucht waren eine explosive Mischung und manche Strafe ist schwärzer als das Vergehen.
© 2025 Sabine Reifenstahl



