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Rückblick auf 2025 und Vorschau für 2026

Neujahrswünsche

Rückblick 2025 und Vorschau 2026


Zwischen Sternen und Geschichten: Mein Jahr 2025

Sieben Bücher. Wenn ich diese Zahl aufschreibe, klingt sie nach Erfolg. Nach Produktivität. Nach einem Jahr, auf das man stolz sein sollte. Und trotzdem fühlt es sich anders an, als die nackte Zahl vermuten lässt.

Elysion stand in großen Teilen bereits, aber richtig fühlte es sich erst an, als aus der Femdom ein Dom wurde. Manchmal brauchen Geschichten Zeit, um ihre wahre Form zu finden.

Mit »Übersinnliche Gefährten« startete eine neue Reihe, die sich an »Mittsommerlegende« anschloss. Ich habe meinem bewährten Rhythmus vertraut: zwei Bücher und eine.

»Drachenzauber und Herzfeuer« entstand zur PaBuCo – der 1. Parchimer Buch- und Comocmesse, die ich mitorganisieren durfte. Für mich ein besonderer Moment, denn der Traum einer Buchmesse in meiner Heimat erfüllte sich.

Das zeitintensivste Projekt war »Sternbilder und Himmelsmythen«. Hier habe ich meiner Liebe zu den griechischen Sagen Ausdruck verliehen, einem oft missachteten Helden der Antike eine Stimme gegeben und nebenbei unglaublich viel über den Sternenhimmel gelernt. Es war ein Herzensprojekt im besten Sinne.


Was kommt 2026?

 Im Februar veröffentliche ich den 3. Band der Elysion-Reihe mit dem Anwalt Raphael in der Hauptrolle. Natürlich geht meine Urban-Fantasy-Reihe »Übernatürliche Gefährten« weiter, es sind wieder drei Bücher geplant, der erste für April/ Mai.


ein dunkelhaariger Mann, Cover
Entwurf für das E-Bookcover

Und dann bin ich unentschlossen.

Einerseits lockt mich die Fortsetzung von »Tanz der Bärenkönigin« – ein in sich abgeschlossener Band, der rund zwanzig Jahre nach dem ersten Buch spielt. Andererseits ruft Herakles nach mir, der Held, der nie einer sein wollte. Im Gegensatz zu Achilleus, der bewusst Ruhm gegen Glück eintauschte, ein Strohfeuer gegen das Vergessen, hatte Herakles nie eine Wahl. Seine Geschichte fasziniert mich, und vielleicht ist 2026 das Jahr, in dem ich sie erzähle.


Ich würde mich freuen, wenn ihr mich weiterhin auf meiner Reise begleitet. Eure Begeisterung, eure Nachrichten und eure Neugier auf meine Geschichten sind es, die das Schreiben zu mehr machen als nur Worte auf Papier.

Ich wünsche euch allen einen sanften Übergang ins neue Jahr. Möge 2026 euch Geschichten bringen, die euch berühren, Momente, die euch stärken, und die Ruhe, hin und wieder zu den Sternen aufzublicken.


P.S.: Bis heute 31.12.2025 23:59 Uhr könnt ihr noch ein Print von Winterwaldrefugium gewinnen!

 

1 Kommentar


Holger Fischer
Holger Fischer
31. Dez. 2025

"Im Gegensatz zu Achilleus, der bewusst Ruhm gegen Glück eintauschte"


Achilleus ist eine interessante Gestalt in der griechischen Mythologie, die an Siegfried den Drachentötet (Nibelungensage) erinnert. Beide Gestalten waren unverwundbar, bis auf eine kleine verwundbare Stelle. Bei Siegfried dem Drachentötet war es eine kleine Stelle hinten am Rücken, die verwundbar bar. Da war ein Blatt draufgefallen, sodass diese Stelle nicht vom Blut des Drachen benetzt wurde. Achilleus wurde von seiner Mutter Thetis (Halbgöttin) in den Styx (Fluss der Unterwelt) getaucht, da wurde eine Ferse nicht vom Wasser benetzt. Deshalb hatte Achilleus seine Achillesferse. Die Mutter des Achilleus wusste, dass ihr Sohn im Rahmen vom trojanischen Krieg ums Leben kommt. Thetis sagte dies ihrem Sohn Achilleus und bat ihn, nicht in…


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